MEDIEN-BLOGS
Linkwertig: Kommentare, H.264, Facebook (Mo, 08 Feb 2010)
TechCrunch stellt alte Kommentare ab, Feedtrace ist ein personalisierbarer Twitteraggregator, Facebook und Microsoft passen ihre Zusammenarbeit an, und mehr
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Samstag App Fieber: Tagesangebote, lend.ly, appkit (Sa, 06 Feb 2010)
Tagesangebote – ein Meta-Aggregator für Groupon-Klone; lend.ly – Verliehenes organisieren; und appkit – ein Portal für iPhone-Apps.
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Überarbeitete Homepage: Facebook versteckt Link zum Abmelden (Sa, 06 Feb 2010)
Facebook hat seine Homepage überarbeitet. Und dabei kurzerhand den Link zum Abmelden in ein Untermenü abgeschoben.
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Die kommende IT-Ära: Halbgeschlossenen, aber konsumentenfreundlich (Fr, 05 Feb 2010)
Offenheit gut, Geschlossenheit schlecht. Das ist seit vielen Jahren ein Dogma in der IT-Branche. Aber stimmt dieses Prinzip wirklich?
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Linkwertig: Europe Top 100, Symbian OS, H.264, Google Shop View (Fr, 05 Feb 2010)
TechCrunch Europe hat seine Liste der 100 wichtigsten europäischen Startups aktualisiert, Führungswechsel bei den VZ-Netzwerken, Google experimentiert mit einer Shop View und mehr.
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TechCrunch stellt alte Kommentare ab, Feedtrace ist ein personalisierbarer Twitteraggregator, Facebook und Microsoft passen ihre Zusammenarbeit an, und mehr
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Samstag App Fieber: Tagesangebote, lend.ly, appkit (Sa, 06 Feb 2010)
Tagesangebote – ein Meta-Aggregator für Groupon-Klone; lend.ly – Verliehenes organisieren; und appkit – ein Portal für iPhone-Apps.
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Überarbeitete Homepage: Facebook versteckt Link zum Abmelden (Sa, 06 Feb 2010)
Facebook hat seine Homepage überarbeitet. Und dabei kurzerhand den Link zum Abmelden in ein Untermenü abgeschoben.
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Die kommende IT-Ära: Halbgeschlossenen, aber konsumentenfreundlich (Fr, 05 Feb 2010)
Offenheit gut, Geschlossenheit schlecht. Das ist seit vielen Jahren ein Dogma in der IT-Branche. Aber stimmt dieses Prinzip wirklich?
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Linkwertig: Europe Top 100, Symbian OS, H.264, Google Shop View (Fr, 05 Feb 2010)
TechCrunch Europe hat seine Liste der 100 wichtigsten europäischen Startups aktualisiert, Führungswechsel bei den VZ-Netzwerken, Google experimentiert mit einer Shop View und mehr.
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Aus Fersehen (Mo, 01 Feb 2010)
Offiziell seit heute hat Sat.1 also wieder einen neuen Geschäftsführer: Auf Guido Bolten, der mit den Verpflichtungen von Johannes B. Kerner und Oliver Pocher wenig Glück hatte, folgt Andreas Bartl, der gleichzeitig seinen Posten als Vorstand German Free TV bei Pro Sieben Sat.1 behält und Sat.1 nebenbei miterledigt. Das ist kein schönes Zeichen für einen Sender, [...]
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Das ging wirklich schnell (So, 24 Jan 2010)
Neulich stand an dieser Stelle ja bereits etwas zur Nachhaltigkeit des Erfolgs des Gewinners der letztjährigen “DSDS”-Staffel. Aber wahrscheinlich ist alles noch viel schlimmer.
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Wenn man sich die Werbung aussuchen könnte… (So, 24 Jan 2010)
…die über der “Wetten dass..?”-Kritik erscheint, welche man gerade für ein großes Online-Medium geschrieben hat, dann würde ich jedes Mal wieder diese hier wählen, allein schon des schönen Effekts wegen: Screenshot: Spiegel Online (Im Fernsehblog steht übrigens auch noch was von mir zu “Wetten dass..?”.)
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Und jetzt: ins Ausland (Do, 14 Jan 2010)
Huch, ich hab ganz vergessen, darauf hinzuweisen, dass die zweite Ausgabe des noch ganz frischen Medienmagazins screen.tv erschienen ist, das seit vergangenem Sommer vom sympathischen Medienkonzern Pro Sieben Sat.1 herausgegeben wird, was ich an sich schon erstaunlich finde, weil man ja gar nicht ahnt, dass zwischen den vielen Rausschmissen, Umpositionierungen und Einsparungen überhaupt noch Zeit [...]
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“Explosiv” und die “reflexhafte Boulevardschelte” (Do, 14 Jan 2010)
Vor anderthalb Wochen habe ich im Fernsehblog drüben bei FAZ.NET einen kleinen Leitfaden geschrieben, wie man sich (am konkreten Beispiel) einen “Explosiv”-Beitrag zusammenbaut. In den Kommentaren darunter hat sich eine interessante Diskussion darüber entwickelt, was Boulevardjournalismus alles darf. Daran beteiligte sich erfreulicherweise auch ein Kollege, der für “Explosiv” arbeitet. Einerseits finde ich das große Klasse, wenn [...]
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Offiziell seit heute hat Sat.1 also wieder einen neuen Geschäftsführer: Auf Guido Bolten, der mit den Verpflichtungen von Johannes B. Kerner und Oliver Pocher wenig Glück hatte, folgt Andreas Bartl, der gleichzeitig seinen Posten als Vorstand German Free TV bei Pro Sieben Sat.1 behält und Sat.1 nebenbei miterledigt. Das ist kein schönes Zeichen für einen Sender, [...]
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Das ging wirklich schnell (So, 24 Jan 2010)
Neulich stand an dieser Stelle ja bereits etwas zur Nachhaltigkeit des Erfolgs des Gewinners der letztjährigen “DSDS”-Staffel. Aber wahrscheinlich ist alles noch viel schlimmer.
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Wenn man sich die Werbung aussuchen könnte… (So, 24 Jan 2010)
…die über der “Wetten dass..?”-Kritik erscheint, welche man gerade für ein großes Online-Medium geschrieben hat, dann würde ich jedes Mal wieder diese hier wählen, allein schon des schönen Effekts wegen: Screenshot: Spiegel Online (Im Fernsehblog steht übrigens auch noch was von mir zu “Wetten dass..?”.)
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Und jetzt: ins Ausland (Do, 14 Jan 2010)
Huch, ich hab ganz vergessen, darauf hinzuweisen, dass die zweite Ausgabe des noch ganz frischen Medienmagazins screen.tv erschienen ist, das seit vergangenem Sommer vom sympathischen Medienkonzern Pro Sieben Sat.1 herausgegeben wird, was ich an sich schon erstaunlich finde, weil man ja gar nicht ahnt, dass zwischen den vielen Rausschmissen, Umpositionierungen und Einsparungen überhaupt noch Zeit [...]
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“Explosiv” und die “reflexhafte Boulevardschelte” (Do, 14 Jan 2010)
Vor anderthalb Wochen habe ich im Fernsehblog drüben bei FAZ.NET einen kleinen Leitfaden geschrieben, wie man sich (am konkreten Beispiel) einen “Explosiv”-Beitrag zusammenbaut. In den Kommentaren darunter hat sich eine interessante Diskussion darüber entwickelt, was Boulevardjournalismus alles darf. Daran beteiligte sich erfreulicherweise auch ein Kollege, der für “Explosiv” arbeitet. Einerseits finde ich das große Klasse, wenn [...]
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Zeitung aus Blogs gegossen (Do, 04 Feb 2010)
Eine neue Internet-Community in Großbritannien versucht, aus Blogbeiträgen eine Zeitung zu machen. Nach einer Sneak Preview mit 4000 Exemplaren im September 2009 und zwei Nullnummern im November und Dezember mit 10.000 Exemplaren wird nun an der vierten Ausgabe von theblogpaper gearbeitet. Blogpaper: Crowdsourcing statt Redaktionskonferenz
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Ein Leben nur mit twitter und Facebook? (Di, 26 Jan 2010)
Fünf Journalisten aus Frankreich, Belgien, Kanada und der Schweiz sperren sich ab dem 1. Februar in ein Haus ein. Dort kommen sie ohne Telefon, Fernsehen, Zeitung und das “traditionelles” Internet aus und prüfen, ob sie sich fünf Tage lang nachrichtlich auf dem Laufenden halten können. Wo sie Nachrichten her bekommen wollen? Von Facebook und twitter. Damit wollen die Journalisten das Informationspotentiale des Social Web auf Herz und Nieren überprüfen. Ausführlich über das Projekt: Gefahrgut-Blog. Die Journalisten auf twitter.
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Google will Freiheit für China (Update) (Mi, 13 Jan 2010)
We have decided we are no longer willing to continue censoring our results on Google.cn, and so over the next few weeks we will be discussing with the Chinese government the basis on which we could operate an unfiltered search engine within the law, if at all. In einem Posting auf dem hauseigenen Blog verkündet Suchgigant Google, dass man nicht länger willens sei, die Suchresultate in der chinesischen Ausgabe von Google zu zensieren. Im gleichen Blogpost begründet Google - das seine Suchergebnisse seit dem Start in China 2006 dem Diktat der sozialistischen Regierung unterwirft - diesen Schritt auch. So seien dem Konzern nicht nur Menschenrechte wichtig, man habe auch mit Hackerangriffen aus China zu kämpfen, die gezielt nach verwertbaren Informationen in der Struktur von Google suchten und Postfächer chinesischer Menschenrechtsaktivisten ausspionieren wollten. Nach der Ankündigung haben Menschen vor der Zentrale von Google China Blumen niedergelegt und das Netzvolk jubelt ob des tapferen, Wälle brechenden Schrittes von Google. Der Schritt bringt Google Aufmerksamkeit und könnte taktisch und PR-technisch kaum besser sein. Das Engagement und die damit einhergehende schweigende Zensur der sonst so heiligen Suchresultate haben Google in den letzten drei Jahren immer wieder Kritik eingebracht. Daneben ist der chinesische Markt ein schwieriger - die vorherrschende Suchmaschine ist Baidu.com, Google rangiert mit 29% Marktanteil abgeschlagen auf Rang zwei. In Mountain View hat man nun einige Jahre gebraucht um zu der Einsicht gekommen, dass es für PR, Menschenrechte und Erfolg wohl schlecht ist, sich dem Diktat zu unterwerfen - einem Diktat, dem sich freilich nicht nur Google unterwirft. Das erste Lob für den Schritt von Google kommt von den Menschenrechtsorganisationen Human Rights Watch und dem Center for Democracy and Technology (CDT). Beide bezeichneten das Vorgehen Googles als “mutigen und schwierigen Schritt” und lobten das Unternehmen. Google will in den kommenden Wochen mit der chinesischen Regierung über das weitere Vorgehen beraten und droht offen mit einem Rückzug aus dem Land.
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Pauschal abgerechnet (Mi, 09 Dez 2009)
Eine “Medienpauschale” soll sie werden, die neue, überarbeitete GEZ-Gebühr, über die derzeit diskutiert wird. Eine Pauschale, die jeder Bundesbürger zu zahlen hat, wenn er nicht beweisen kann, dass er weder über Fernseher, Radio, Smartphone (also Handy) oder Computer verfügt. Die Begründung der Ministerpräsidenten der Länder, für diesen Vorschlag: Das Internet und Rundfunk, und damit (auch) die Angebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunk-Anstalten, sei von all diesen Geräten zu empfangen. Das klingt logisch, und irgendwie auch fair. Aber auf der anderen Seite kann man die Angebote der privaten Anstalten, Verlage und Menschen auch über dieses Internet empfangen. Und die bekommen von der GEZ irgendwie auch nichts überwiesen. Dass wir eine GEZ-Gebühr brauchen, darüber wollen wir nicht streiten. Eine im Grundgesetz festgeschriebene, freie Vierte Gewalt als Grundsicherung unserer lebendigen Demokratie muss sich finanzieren könne. ABER .. Aber: Über die Programmvielfalt der ARD- und ZDF-Anstalten kann man sich streiten, Über Sendungen wie Tele-Novelas oder Gewinnspiel-Shows, die Gelder für gute oder weniger gute Zwecke verjubeln, ebenso. Über Thomas Gottschalk. Über Frank Elstner. Über Kerner, Lanz, und all die anderen sicherlich auch. Telemediale “Grundsicherung” ist das Wort, an dem wir uns immer dann reiben, wenn es um die GEZ-Gebühren als Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Funk-Anstalten geht. Und die Frage ist sicherlich nicht leicht zu beantworten. Sollte allerdings eine Mediennutzungsgebühr in der Form wirklich kommen, müssen wir uns über etwas unterhalten, liebe Minister: Und zwar über einige Dinge, wie zum Beispiel die Einsparung am Journalismus die Verknappung der Sendezeit für Politisches, während Thomas Gottschalk immer ein wenig überziehen darf die Begrenzung von Inhalten in den Mediatheken auf sieben Tage die Einschränkung der Tätigkeiten der ÖR im Netz .. und nicht zuletzt die absolut nicht hinnehmbare politische Einmischung in redaktionelle Belange Sicherlich auch noch über einige andere Dinge, aber das verschieben wir einmal auf später. Eine “Mediennutzungspauschale” für jeden deutschen Netz-Nutzer ist ein durchaus denkbarer Finanzierungsplan für eine Vierte, wirklich unabhängige Macht im Netz, im Fernsehen und im Staat. Nicht aber, wenn sie mehr kostet als mein DSL-Zugang. Vor allem aber nicht, wenn die journalistische und politische Unabhängigkeit nicht gewährleistet ist.
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Das Ende der Netzeitung ist hausgemacht. (So, 08 Nov 2009)
Es ist vorbei. Die jahrelange Odyssee der Netzeitung íst beendet. In einer knappen Mitteilung läßt der derzeitige Eigentümer M. DuMont Schauberg wissen, dass das Konzept einer reinen Internet-Zeitung gescheitert ist. Am 31.12.2009 sagt die Redaktion und das Konzept “Adieu”. Und so leid einem die Kollegen tun, so sehr man die Netzeitung nun beweinen mag, so sehr muss man auch sehen, dass das Ende der Netzeitung auch hausgemacht ist, und nicht (nur) mit dem höheren Etat der konkurrierenden, etablierten Medienhäuser zu tun hat. Denn wenn man einmal ehrlich ist, so war die Idee einer reinen Net(z)-Zeitung zwar irgendwie wunderbar, charmant und neu. Aber so richtig toll umgesetzt war sie nie. Bis auf eine Blog-Kolumne gab es kaum exklusive Geschichten, erst recht keine die medial dem Internet gerecht aufgearbeitet waren. Weit weg war die Netzeitung schon immer von den eigenen journalistischen Ansprüchen, ebenso wie von einem technischen und medialen Format, das im Internet daheim ist. Insbesondere seit die Web 2.0-/Social Media-Welle durch das Internet rollt offenbar die Netzeitung ihr grundlegendes Fehlverständnis gegenüber ihrer digitalen Heimat. Denn wo Welt kompakt, Zeit Online oder das von der WAZ-Gruppe geleitete derWesten durch Einbeziehungen von Facebook, twitter und Co. versuchen an den Leser zu rücken wirkte die Netzeitung immer eher wie ein Geist der eigenen Idee. Das mag zum einen an der Unterfinanzierung gelegen haben, die David Montgomery - der letzte in einer illustren Reihe von Besitzern - der Netzeitung darbot. Zum anderen vielleicht auch an der Überlastung der Redakteure. Aber ehrlich: Eine Zeitung die rein im Netz entsteht und daheim ist, sollte sich ein wenig mehr Mühe geben die Digital Natives zu verstehen und zu empfangen. Das Aus der Netzeitung sollte Medienhäusern in Deutschland etwas zeigen. Dass, nur weil man eine Website mit reproduzierbaren Nachrichten vollstopft sie nicht erfolgreich wird. Zum Newsportal gehört ein wenig mehr, zum erfolgreichen erst recht. In Zeiten des sozialen Netz bedeutet dies nicht, die Seite mit Videos vollzustopfen, sondern die Leser dort abzuholen, wo sie sich sowieso tummeln. Diesen Schritt hat die Netzeitung auf grandiose Art und Weise verpasst. Ironie: Genau diese Entwicklung sah Netzeitung-Gründer Knut Ivar Skeid anno 2000 übrigens kommen. Traditionelle Zeitungen, so Skeid zum Start der digitalen Zeitung, würden von digitalen Datenströmen abgelöst, die den Kunden überall, wo er sich gerade aufhält, auf den verschiedensten Wegen erreichen. Damit hatte Skeid nicht Unrecht: Facebook, twitter und Co. sind die Tummelplätze der heutigen Internet-Nutzer. Nur leider ist diese Vision an der Netzeitung vollkommen vorbei gegangen ..
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Eine neue Internet-Community in Großbritannien versucht, aus Blogbeiträgen eine Zeitung zu machen. Nach einer Sneak Preview mit 4000 Exemplaren im September 2009 und zwei Nullnummern im November und Dezember mit 10.000 Exemplaren wird nun an der vierten Ausgabe von theblogpaper gearbeitet. Blogpaper: Crowdsourcing statt Redaktionskonferenz
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Ein Leben nur mit twitter und Facebook? (Di, 26 Jan 2010)
Fünf Journalisten aus Frankreich, Belgien, Kanada und der Schweiz sperren sich ab dem 1. Februar in ein Haus ein. Dort kommen sie ohne Telefon, Fernsehen, Zeitung und das “traditionelles” Internet aus und prüfen, ob sie sich fünf Tage lang nachrichtlich auf dem Laufenden halten können. Wo sie Nachrichten her bekommen wollen? Von Facebook und twitter. Damit wollen die Journalisten das Informationspotentiale des Social Web auf Herz und Nieren überprüfen. Ausführlich über das Projekt: Gefahrgut-Blog. Die Journalisten auf twitter.
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Google will Freiheit für China (Update) (Mi, 13 Jan 2010)
We have decided we are no longer willing to continue censoring our results on Google.cn, and so over the next few weeks we will be discussing with the Chinese government the basis on which we could operate an unfiltered search engine within the law, if at all. In einem Posting auf dem hauseigenen Blog verkündet Suchgigant Google, dass man nicht länger willens sei, die Suchresultate in der chinesischen Ausgabe von Google zu zensieren. Im gleichen Blogpost begründet Google - das seine Suchergebnisse seit dem Start in China 2006 dem Diktat der sozialistischen Regierung unterwirft - diesen Schritt auch. So seien dem Konzern nicht nur Menschenrechte wichtig, man habe auch mit Hackerangriffen aus China zu kämpfen, die gezielt nach verwertbaren Informationen in der Struktur von Google suchten und Postfächer chinesischer Menschenrechtsaktivisten ausspionieren wollten. Nach der Ankündigung haben Menschen vor der Zentrale von Google China Blumen niedergelegt und das Netzvolk jubelt ob des tapferen, Wälle brechenden Schrittes von Google. Der Schritt bringt Google Aufmerksamkeit und könnte taktisch und PR-technisch kaum besser sein. Das Engagement und die damit einhergehende schweigende Zensur der sonst so heiligen Suchresultate haben Google in den letzten drei Jahren immer wieder Kritik eingebracht. Daneben ist der chinesische Markt ein schwieriger - die vorherrschende Suchmaschine ist Baidu.com, Google rangiert mit 29% Marktanteil abgeschlagen auf Rang zwei. In Mountain View hat man nun einige Jahre gebraucht um zu der Einsicht gekommen, dass es für PR, Menschenrechte und Erfolg wohl schlecht ist, sich dem Diktat zu unterwerfen - einem Diktat, dem sich freilich nicht nur Google unterwirft. Das erste Lob für den Schritt von Google kommt von den Menschenrechtsorganisationen Human Rights Watch und dem Center for Democracy and Technology (CDT). Beide bezeichneten das Vorgehen Googles als “mutigen und schwierigen Schritt” und lobten das Unternehmen. Google will in den kommenden Wochen mit der chinesischen Regierung über das weitere Vorgehen beraten und droht offen mit einem Rückzug aus dem Land.
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Pauschal abgerechnet (Mi, 09 Dez 2009)
Eine “Medienpauschale” soll sie werden, die neue, überarbeitete GEZ-Gebühr, über die derzeit diskutiert wird. Eine Pauschale, die jeder Bundesbürger zu zahlen hat, wenn er nicht beweisen kann, dass er weder über Fernseher, Radio, Smartphone (also Handy) oder Computer verfügt. Die Begründung der Ministerpräsidenten der Länder, für diesen Vorschlag: Das Internet und Rundfunk, und damit (auch) die Angebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunk-Anstalten, sei von all diesen Geräten zu empfangen. Das klingt logisch, und irgendwie auch fair. Aber auf der anderen Seite kann man die Angebote der privaten Anstalten, Verlage und Menschen auch über dieses Internet empfangen. Und die bekommen von der GEZ irgendwie auch nichts überwiesen. Dass wir eine GEZ-Gebühr brauchen, darüber wollen wir nicht streiten. Eine im Grundgesetz festgeschriebene, freie Vierte Gewalt als Grundsicherung unserer lebendigen Demokratie muss sich finanzieren könne. ABER .. Aber: Über die Programmvielfalt der ARD- und ZDF-Anstalten kann man sich streiten, Über Sendungen wie Tele-Novelas oder Gewinnspiel-Shows, die Gelder für gute oder weniger gute Zwecke verjubeln, ebenso. Über Thomas Gottschalk. Über Frank Elstner. Über Kerner, Lanz, und all die anderen sicherlich auch. Telemediale “Grundsicherung” ist das Wort, an dem wir uns immer dann reiben, wenn es um die GEZ-Gebühren als Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Funk-Anstalten geht. Und die Frage ist sicherlich nicht leicht zu beantworten. Sollte allerdings eine Mediennutzungsgebühr in der Form wirklich kommen, müssen wir uns über etwas unterhalten, liebe Minister: Und zwar über einige Dinge, wie zum Beispiel die Einsparung am Journalismus die Verknappung der Sendezeit für Politisches, während Thomas Gottschalk immer ein wenig überziehen darf die Begrenzung von Inhalten in den Mediatheken auf sieben Tage die Einschränkung der Tätigkeiten der ÖR im Netz .. und nicht zuletzt die absolut nicht hinnehmbare politische Einmischung in redaktionelle Belange Sicherlich auch noch über einige andere Dinge, aber das verschieben wir einmal auf später. Eine “Mediennutzungspauschale” für jeden deutschen Netz-Nutzer ist ein durchaus denkbarer Finanzierungsplan für eine Vierte, wirklich unabhängige Macht im Netz, im Fernsehen und im Staat. Nicht aber, wenn sie mehr kostet als mein DSL-Zugang. Vor allem aber nicht, wenn die journalistische und politische Unabhängigkeit nicht gewährleistet ist.
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Das Ende der Netzeitung ist hausgemacht. (So, 08 Nov 2009)
Es ist vorbei. Die jahrelange Odyssee der Netzeitung íst beendet. In einer knappen Mitteilung läßt der derzeitige Eigentümer M. DuMont Schauberg wissen, dass das Konzept einer reinen Internet-Zeitung gescheitert ist. Am 31.12.2009 sagt die Redaktion und das Konzept “Adieu”. Und so leid einem die Kollegen tun, so sehr man die Netzeitung nun beweinen mag, so sehr muss man auch sehen, dass das Ende der Netzeitung auch hausgemacht ist, und nicht (nur) mit dem höheren Etat der konkurrierenden, etablierten Medienhäuser zu tun hat. Denn wenn man einmal ehrlich ist, so war die Idee einer reinen Net(z)-Zeitung zwar irgendwie wunderbar, charmant und neu. Aber so richtig toll umgesetzt war sie nie. Bis auf eine Blog-Kolumne gab es kaum exklusive Geschichten, erst recht keine die medial dem Internet gerecht aufgearbeitet waren. Weit weg war die Netzeitung schon immer von den eigenen journalistischen Ansprüchen, ebenso wie von einem technischen und medialen Format, das im Internet daheim ist. Insbesondere seit die Web 2.0-/Social Media-Welle durch das Internet rollt offenbar die Netzeitung ihr grundlegendes Fehlverständnis gegenüber ihrer digitalen Heimat. Denn wo Welt kompakt, Zeit Online oder das von der WAZ-Gruppe geleitete derWesten durch Einbeziehungen von Facebook, twitter und Co. versuchen an den Leser zu rücken wirkte die Netzeitung immer eher wie ein Geist der eigenen Idee. Das mag zum einen an der Unterfinanzierung gelegen haben, die David Montgomery - der letzte in einer illustren Reihe von Besitzern - der Netzeitung darbot. Zum anderen vielleicht auch an der Überlastung der Redakteure. Aber ehrlich: Eine Zeitung die rein im Netz entsteht und daheim ist, sollte sich ein wenig mehr Mühe geben die Digital Natives zu verstehen und zu empfangen. Das Aus der Netzeitung sollte Medienhäusern in Deutschland etwas zeigen. Dass, nur weil man eine Website mit reproduzierbaren Nachrichten vollstopft sie nicht erfolgreich wird. Zum Newsportal gehört ein wenig mehr, zum erfolgreichen erst recht. In Zeiten des sozialen Netz bedeutet dies nicht, die Seite mit Videos vollzustopfen, sondern die Leser dort abzuholen, wo sie sich sowieso tummeln. Diesen Schritt hat die Netzeitung auf grandiose Art und Weise verpasst. Ironie: Genau diese Entwicklung sah Netzeitung-Gründer Knut Ivar Skeid anno 2000 übrigens kommen. Traditionelle Zeitungen, so Skeid zum Start der digitalen Zeitung, würden von digitalen Datenströmen abgelöst, die den Kunden überall, wo er sich gerade aufhält, auf den verschiedensten Wegen erreichen. Damit hatte Skeid nicht Unrecht: Facebook, twitter und Co. sind die Tummelplätze der heutigen Internet-Nutzer. Nur leider ist diese Vision an der Netzeitung vollkommen vorbei gegangen ..
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Audio-Slideshow vs. Video: Nie mehr als Nische? (So, 10 Jan 2010)
window.document.getElementById('post-1171').parentNode.className += ' adhesive_post'; Matthias Eberl hat kürzlich den Deutschen Reporter-Preis für eine Audio-Slideshow gewonnen und dabei einige Aufmerksamkeit auf diese onlinespezifiische Darstellungsform gelenkt, für die er sich seit Jahren einsetzt. Fabian Mohr hat sich nun Gedanken zum Thema Audio-Slideshow vs. Video gemacht und kommt zu dem Schluss: Audio-Slideshows “stagnieren kreativ”. Sie werden nie aus der Nische [...]
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DSLR News Shooter (Mi, 13 Jan 2010)
Um Nachrichten-Kameraleute, die mit (hochgerüsteten) Spiegelreflex drehen, geht es im Blog “DSLR News Shooter” von Dan Chung. “So aufregend die schöne neue DSLR-Welt auch ist: Sie bleibt zunächst weiterhin der fiktionalen und der dokumentatorischen Schiene vorbehalten. Halt allem, was nicht bei Drei schon auf dem Sendemast sitzen muss”, kommentiert Markus Hündgen angesichts der Produktionsdauer eines dort [...]
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Abendblatt.de verliert im Dezember überdurchschnittlich Visits (Mo, 11 Jan 2010)
Das “Hamburger Abendblatt” hat im Dezember deutlich an Reichweite eingebüßt. Die Zahl der bei der IVW gemeldeten Visits sank von 6,4 Millionen im November auf 5,6 Millionen im Dezember. Das sind fast 14 Prozent weniger als im November. Blickt man allein auf die Angebotsteile, die gegenüber der IVW als redaktioneller Content definiert werden, ergibt sich [...]
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Gelungene Sueddeutsche.de-App und ein neues App-Blog (Di, 05 Jan 2010)
Ausgerechnet ein geschätzter Kollege den ich eher für einen Paid-Content-Skeptiker halte, machte mich eben in einem Twitter-Beitrag auf die App von Sueddeutsche.de aufmerksam: Giesbert Damaschke schrieb dort: “Ah, die SZ als iPhone App – für 1,59 im Monat könnte ich das glatt abonnieren.” Dabei braucht man – zunächst – gar nicht die kostenpflichtige “Gold-Version”, denn [...]
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Kleiner Relaunch bei taz.de (Di, 29 Dez 2009)
Zum 3. Januar kündigt im taz-Hausblog der Leiter von taz.de, Matthias Urbach, “ein neues und großzügigeres Layout” seiner Seite an. Die umfangreiche Internet-Berichterstattung soll in einem neuen Ressort “Netz” ausgebaut werden. Urbach resümiert, dass 2009 ein gutes Jahr für taz.de gewesen sei, zugleich räumt er aber auch ein, dass das Angebot trotz gestiegener Anzeigenerlöse “die [...]
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window.document.getElementById('post-1171').parentNode.className += ' adhesive_post'; Matthias Eberl hat kürzlich den Deutschen Reporter-Preis für eine Audio-Slideshow gewonnen und dabei einige Aufmerksamkeit auf diese onlinespezifiische Darstellungsform gelenkt, für die er sich seit Jahren einsetzt. Fabian Mohr hat sich nun Gedanken zum Thema Audio-Slideshow vs. Video gemacht und kommt zu dem Schluss: Audio-Slideshows “stagnieren kreativ”. Sie werden nie aus der Nische [...]
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DSLR News Shooter (Mi, 13 Jan 2010)
Um Nachrichten-Kameraleute, die mit (hochgerüsteten) Spiegelreflex drehen, geht es im Blog “DSLR News Shooter” von Dan Chung. “So aufregend die schöne neue DSLR-Welt auch ist: Sie bleibt zunächst weiterhin der fiktionalen und der dokumentatorischen Schiene vorbehalten. Halt allem, was nicht bei Drei schon auf dem Sendemast sitzen muss”, kommentiert Markus Hündgen angesichts der Produktionsdauer eines dort [...]
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Abendblatt.de verliert im Dezember überdurchschnittlich Visits (Mo, 11 Jan 2010)
Das “Hamburger Abendblatt” hat im Dezember deutlich an Reichweite eingebüßt. Die Zahl der bei der IVW gemeldeten Visits sank von 6,4 Millionen im November auf 5,6 Millionen im Dezember. Das sind fast 14 Prozent weniger als im November. Blickt man allein auf die Angebotsteile, die gegenüber der IVW als redaktioneller Content definiert werden, ergibt sich [...]
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Gelungene Sueddeutsche.de-App und ein neues App-Blog (Di, 05 Jan 2010)
Ausgerechnet ein geschätzter Kollege den ich eher für einen Paid-Content-Skeptiker halte, machte mich eben in einem Twitter-Beitrag auf die App von Sueddeutsche.de aufmerksam: Giesbert Damaschke schrieb dort: “Ah, die SZ als iPhone App – für 1,59 im Monat könnte ich das glatt abonnieren.” Dabei braucht man – zunächst – gar nicht die kostenpflichtige “Gold-Version”, denn [...]
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Kleiner Relaunch bei taz.de (Di, 29 Dez 2009)
Zum 3. Januar kündigt im taz-Hausblog der Leiter von taz.de, Matthias Urbach, “ein neues und großzügigeres Layout” seiner Seite an. Die umfangreiche Internet-Berichterstattung soll in einem neuen Ressort “Netz” ausgebaut werden. Urbach resümiert, dass 2009 ein gutes Jahr für taz.de gewesen sei, zugleich räumt er aber auch ein, dass das Angebot trotz gestiegener Anzeigenerlöse “die [...]
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